Stromspartipp: Nein, Danke!

2 Antworten

  1. Michael Grünert sagt:

    Was macht die Frage nach dem Energieverbrauch so schwer? Wir spüren und erleben recht einfach die elektrische Leistung eines Gerätes. Es äußert sich in Kraft, Lautstärke, Wärme oder ähnlichen Erfahrungen. Aber die Energie, die wir mit unserer Stromrechnung bezahlen, berücksichtigt darüber hinaus die Zeit, die ein Gerät betrieben wird. Doch für dieses mathematische Produkt aus Leistung und Zeit haben wir keine Sinnesorgane. Wir können nicht intuitiv entscheiden, ob ein kurz genutzter starker Verbraucher mehr oder weniger Energie benötigt als ein kleiner Verbraucher, der „rund um die Uhr läuft“.
    In Bild 2 sind die typische Leistung und die Nutzungsdauer der dargestellten Beispiele aufgeschlüsselt und daraus die Jahresgesamtenergie berechnet. Zwischen dem niedrigsten Verbrauch (Bügeln / die Adventsbeleuchtung) und dem höchsten (Telefonanlage / Deckenfluter) liegt ein Faktor von über 700 Prozent!

  2. Michael Grünert sagt:

    Bild 3 zeigt die Energieverhältnisse für aktuelle stromeffiziente Varianten dieser Beispiele. Der Staubsauger hat bei gleicher Saugleistung nur 600 Watt statt 2.000 Watt und die Leuchtmittel wurden gegen gleichhelle LED-Leuchtmittel getauscht. Wasserkochen und Bügeln können aus physikalischen Gründen nicht mit weniger Energie auskommen. Und eine Telefonkombianlage hat heute noch keine effizientere Alternative zu den angegebenen 20 Watt. Sie bleibt der Spitzreiter in unserem Quiz. Jetzt ergibt sich bei 7 kWh für den Weihnachtsbaum ein Faktor von 2.500 Prozent auf die Telefonanlage!

    Weitergehende Gedanken dazu:
    Fakten statt Appell – Über Strombilanz zur Energieeffizienz, PDF 111 KB

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